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Ratgeber für konkrete Software-Probleme · Deutsche Unternehmen in Japan

Ihre Niederlassung in Japan braucht IT — aber niemand vor Ort spricht Deutsch?

Die Website der japanischen Tochter soll ans Corporate Design angepasst werden, ein Tool muss an das System der Zentrale angebunden werden, eine App braucht eine japanische Version. In Deutschland ist die IT ausgelastet, und japanische Dienstleister arbeiten auf Japanisch. Jede Abstimmung mit der Zentrale läuft über Übersetzungen und lange E-Mail-Ketten — oft über eine einzige Person in der Niederlassung, die nebenbei Dolmetscherin spielt.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • Die lokale Agentur versteht die Vorgaben der Zentrale nicht.
  • Jede Änderung braucht eine Übersetzung — und meistens übersetzen Sie selbst.
  • Die IT in Deutschland hat für den Standort Japan keine Kapazität.
  • Ein deutscher Dienstleister will keinen Vertrag mit Ihrer japanischen Gesellschaft schließen oder nicht in Yen abrechnen.
  • Für Telefonate mit Deutschland bleibt wegen der Zeitverschiebung nur ein schmales Fenster.

Warum das passiert

Zwei Sprachen, zwei Arbeitsweisen

Japanische Agenturen arbeiten gründlich, aber auf Japanisch und nach japanischen Abläufen. Vorgaben der Zentrale zu Design, Datenschutz und Systemlandschaft gehen in der Übersetzung leicht verloren.

Japan ist für die Zentrale ein kleiner Standort

Für die IT in Deutschland ist die Niederlassung einer von vielen Standorten. Ihre Anliegen landen in der Warteschlange weit hinten.

Vertrag und Rechnung müssen nach Japan passen

Ihre japanische Gesellschaft braucht einen Vertragspartner, der in Yen abrechnet und dessen Rechnungen die japanische Buchhaltung ohne Umwege verbucht.

Sieben bis acht Stunden Zeitverschiebung

Wer nur aus Deutschland betreut wird, wartet auf jede Antwort oft einen ganzen Tag.

So gehen Sie jetzt vor

  1. 1

    Anforderungen in der Originalsprache festhalten

    Schreiben Sie auf, was die Zentrale vorgibt und was vor Ort gebraucht wird — in der Sprache, in der die Vorgaben entstanden sind.

  2. 2

    Zuständigkeit klären

    Wer entscheidet: die Niederlassung, die Zentrale oder beide? Je ein Ansprechpartner pro Seite verhindert widersprüchliche Anweisungen.

  3. 3

    Den Vertragspartner festlegen

    Welche Gesellschaft beauftragt und bezahlt — die japanische Tochter in Yen oder die Zentrale in Euro? Das sollte vor dem ersten Auftrag feststehen.

  4. 4

    Zugänge sammeln

    Server, Domain, CMS, Store-Konten: Oft liegen sie bei einer früheren Agentur oder bei der Zentrale. Ohne sie kann niemand anfangen.

  5. 5

    Klein anfangen

    Starten Sie mit einer überschaubaren Aufgabe. So sehen Sie schnell, ob die Zusammenarbeit funktioniert.

Wie wir Ihnen helfen

QkSkima K.K. (QkSkima株式会社) ist eine japanische Gesellschaft in Kitakyushu mit deutschem Senior-Entwicklerteam. Wir sprechen mit Ihrer Zentrale Deutsch, mit Ihrem Team vor Ort Japanisch oder Englisch — und schließen den Vertrag direkt mit Ihrer japanischen Gesellschaft.

  • Websites, Web-Anwendungen, Desktop-Software und Apps — Neubau oder Übernahme bestehender Systeme
  • Abstimmung mit der Zentrale auf Deutsch, mit dem Team in Japan auf Japanisch oder Englisch
  • Vertrag nach japanischem Recht und Rechnung in Yen von einer japanischen Gesellschaft — oder in Euro an die Zentrale
  • Wir arbeiten in japanischer Zeit: Im Production-Plan erledigen wir Anweisungen, die bis 09:00 Uhr eingehen, am selben japanischen Werktag
  • Japanische Versionen deutscher Websites und Apps — und umgekehrt

Häufige Fragen

Rechnen Sie in Yen ab?

Ja. Kunden mit Sitz in Japan erhalten ihre Rechnung in Yen, direkt von QkSkima K.K. Bezahlt die Zentrale in Deutschland, rechnen wir in Euro ab, ohne Umsatzsteuer im Reverse-Charge-Verfahren.

Nach welchem Recht läuft der Vertrag?

Nach japanischem Recht, Gerichtsstand ist Fukuoka. Unsere AGB gibt es auf Deutsch, Japanisch und Englisch; für Ihre japanische Gesellschaft gilt die japanische Fassung, die deutsche hilft der Zentrale beim Lesen.

Arbeiten Sie auch für die Zentrale in Deutschland?

Ja. Viele Aufgaben betreffen ohnehin beide Seiten. Wir arbeiten für Unternehmen mit Sitz in der EU, in Japan, im Vereinigten Königreich und in den USA.

Sie sitzen in Kitakyushu, wir in Tokio. Ist das ein Problem?

Nein. Die Zusammenarbeit läuft über unseren Kundenbereich, per E-Mail und Telefon — aus Tokio, Osaka oder Deutschland gleich gut.

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